Galerie: Chaiten

Eine Galerie von Bildern aus Chaiten.

Chaiten ist eine Stadt im Süden des südamerikanischen Anden-Staates Chile. Die kleine Hafenstadt hat einen kleinen Flughafen und lebt vom Tourismus, Fischfang und vom Durchgangsverkehr der Carretera Austral.

Der Ort lebte bis 2008 vom Fischfang, da direkt am Golf von Corcovado gelegen, der zwischen der chilenischen Insel Chiloe und dem Festland liegt. Danach entwickelte sich im kleinen und einsamen Dorf eine zuerst bescheidene touristische Infrastruktur mit Pensionen und Restaurants. Denn die ersten Besucher kamen, und keiner wusste so richtig warum. Por algo sera war der Werbe-Slogan: Wegen etwas werden die Fremden schon hier sein.

Doch dann fand die Apokalypse für Chaitén statt, ein Unheil mit Schutt und Asche. Am 2. Mai 2008 brach der gleichnamige Vulkan, den man schon für erloschen gehalten hatte, überraschend dort wieder aus. Eine bis zu zwanzig Kilometer hohe Aschewolke erhob sich über dem Krater. Innerhalb von vier Tagen wurden mehr als sechzig vulkanische Erdbeben ausgelöst, und die Kleinstadt wurde nahezu ausgelöscht. Den Rest gab der Stadt der Fluss Rio Blanco dazu, der sich nach dem Ausbruch ein neues Flussbett suchte, direkt durch das Stadtzentrum …

Etwa 60 km nördlich der Stadt liegt der Naturpark Parque Pumalin, mit seinen 2700 km² großen riesigen Waldgebieten. Die abgestorbenen Wälder dort erinnern deutlich an den Vulkanausbruch. In ihm steht etwa ein Viertel der noch existierenden Bestände der Alerce (die patagonische Art von Zypressen), aber auch viele andere Baumarten.

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